Facebook-Initiative #ichbinhier: Hass ist krass. Anstand ist krasser.

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Das Internet mit Fakten und Freundlichkeit zu fluten, klingt wenig wild, ist aber auf Facebook fast schon revolutionär. Nach Diskussionen, wie die Firmen gegen Hate-Speech vorgehen müssten, handeln die User jetzt einfach selbst.

Ich bin traurig, dass so wenig Anteilnahme am Tod einer Frau genommen wird. All die, die ihren Hass gegen Menschen mit Migrationshintergrund und/oder Geflohene richten: ich wünsche euch von Herzen, dass ihr niemals in die Situation kommt, als Angehöriger trauern zu müssen. Und ich wünsche euch auch nie, dass ihr von Menschen in eine Schublade gesteckt werdet, weil andere Straftaten begehen. Hier nehmen sich Menschen das Recht heraus, zu verallgemeinern und Hass zu streuen. Anteilnahme wäre mehr angebracht!

Dieser Kommentar unter einem Bild-Artikel auf der Facebook-Seite hat mehr als 820 Likes. Dabei sind es doch eigentlich die krassen Kommentare, die bei Facebook gut laufen – die Gruppe #ichbinhier ändert das. Die Intiative mischt in Diskussionen mit, in denen es mal wieder unterirdisch zugeht. Dann kommentieren einige von ihnen mit und versuchen dabei differenziert und sachlich zu sein, etwa nachzufragen, woher zum Beispiel die Behauptung kommt, dass Flüchtlinge krimineller seien als Deutsche. Andere Gruppenmitglieder liken die Kommentare, die mit #ichbinhier getaggt sind und machen sie so sichtbarer. Gegründet hat die Initiative Hannes Ley. Ursprünglich sollte hauptsächlich die Stimmung in den Diskussionen verändert werden, sagt er, aber mittlerweile sind neue Ziele hinzugekommen: … auf Bayerischer Rundfunk / puls (br.de) weiterlesen

 
Quelle: Bayerischer Rundfunk / puls (br.de) © 2017
 




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