Prozess wegen Volksverhetzung: Geldbuße in Höhe von 2400 Euro

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Ein Beitrag im sozialen Netzwerk Facebook über den Holocaust kommt einen Mann aus Lößnitz teuer zu stehen. Er selbst fühlt sich missverstanden.

Der Richter zeigte sich von der Erklärung zunächst wenig beeindruckt. Der Kommentar sei allgemein gehalten. Dass es um Buchenwald gehe, “wird nicht richtig deutlich”, erklärte er. Und der Staatsanwalt sagte gar: “Das ist ein selten dämlicher Kommentar.”
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Nach 20-minütiger Verhandlung dann die Wende. Der Richter schlug vor, das Verfahren vorläufig gegen die Zahlung einer Geldbuße in Höhe von 2400 Euro einzustellen. Der Staatsanwalt stimmte zu: “Aber nur, wenn ich beide Augen zudrücke.” Der Angeklagte nahm nach einer kurzen Beratungspause mit seinem Anwalt das Angebot an – und verließ guter Laune das Gericht.

Quelle: freiepresse.de



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