Betriebsrat kann bei „rassistischer oder fremdenfeindlicher Betätigung“ Kündigung durchsetzen

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Betriebsräte können beim Arbeitgeber die Entlassung eines Mitarbeiters erwirken. Nach einem Urteil des Bundesarbeitsgerichts in Erfurt, ist das dann der Fall, wenn der Betriebsfrieden gestört ist. Der Arbeitgeber muss dann eine ordentliche Kündigung aussprechen.

Die höchsten deutschen Arbeitsrichter erklärten, einem Mitarbeiter kann auf Verlangen des Betriebsrates ordentlich gekündigt werden, wenn dafür “ein dringendes betriebliches Erfordernis” vorliegt. Die Richter verwiesen auf das Betriebsverfassungsgesetzes. Das erlaube, dass der Betriebsrat die Kündigung fordern könne, wenn der Mitarbeiter “durch gesetzwidriges Verhalten” oder “durch rassistische oder fremdenfeindliche Betätigungen, den Betriebsfrieden wiederholt ernstlich” gestört hat. … auf Mitteldeutscher Rundfunk (mdr.de) weiterlesen

 
Quelle: Mitteldeutscher Rundfunk (mdr.de) © 2017
 



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